Manche Studios haben es einfach drauf. Ich habe miterlebt, wie Digital Extremes (DE) aus Warframe ein echtes Meisterwerk geformt hat. Jetzt, während wir alle gespannt auf den vollen Release ihres neuen Werks Soulframe warten, hauen sie ein Update raus, das mein Piratenherz höher schlagen lässt.
Mit dem Update 1.4 beweist DE einmal mehr, dass sie genau wissen, wie man Genres mischt, ohne die eigene Identität zu verlieren.

Piraten-Flair in der Welt von Alca: Was steckt in Update 1.4?
Obwohl Soulframe eigentlich in einer melancholischen, naturverbundenen Fantasy-Welt spielt, bringt das neue Update eine ordentliche Prise Salzluft und Pulverdampf in das Spiel. Das Update 1.4 dreht sich um die «Umbra-Küste» und führt Mechaniken ein, die uns sofort an die besten Zeiten in Bounty Bay Online oder Black Flag erinnern.
- Die Geisterflotten: Wir kämpfen nicht nur an Land. Das Update führt Begegnungen mit mystischen Geisterschiffen ein, die wir von den Klippen aus oder in speziellen Instanzen bekämpfen müssen.
- Neuer Pakt (Omen): Die See-Braut: Ein neuer spielbarer Pakt, der sich auf Wasser-Magie und Fernkampf mit einer Art archaischen Harpune spezialisiert.
- Schatzsuche & Navigation: Endlich gibt es ein System für «Seekarten-Relikte». Man muss die Umgebung genau beobachten, um versteckte Grotten an der Küste zu finden – echtes Entdecker-Feeling!

State of the Game: Wo steht Soulframe im April 2026?
Viele fragen sich: «Kann ich das schon spielen?» Der aktuelle Status ist so typisch für DE – sie lassen sich Zeit, um die Qualität zu sichern.
- Closed Preludes: Soulframe befindet sich immer noch in der «Preludes»-Phase (geschlossene Alpha/Beta). Aber: Mit Update 1.4 wurde die Spielerzahl massiv aufgestockt. Fast jeder, der sich frühzeitig seinen «Envoy Name» gesichert hat, bekommt nun Zugang.
- Vom «Schrott» zum Gold: Ähnlich wie bei Warframe nutzt DE das Feedback der Spieler extrem direkt. Das Kampfsystem, das anfangs noch als zu träge kritisiert wurde, ist in Version 1.4 so flüssig wie nie zuvor. Es ist langsamer und taktischer als Warframe, fühlt sich jetzt aber «wuchtiger» an – fast wie ein Tanz mit dem Säbel.
- Community-First: Es gibt keine Pay-to-Win-Mechaniken. Alles, was DE anfasst, bleibt dem fairen Modell treu, das wir seit Jahren lieben.
Warum das für Piraten-Fans wichtig ist
Wir haben gerade erst über den Erfolg von Windrose gesprochen. Dass nun auch ein Gigant wie Digital Extremes maritime Themen in Soulframe integriert, zeigt: Der Hunger nach Freiheit auf dem Meer ist riesig. Während Ubisoft bei Skull & Bones den Multiplayer und das Land-Gameplay verpatzt hat, liefert DE in Soulframe genau diese Immersion. Wenn du an der Küste von Alca stehst und die Wellen gegen die Felsen schlagen siehst, während du dein nächstes Ziel planst, spürst du diesen alten Black Flag-Vibe – nur eben verpackt in ein düsteres Fantasy-Gewand.
Sidenotes & Fakten:
- Der Soundtrack: Er stammt wieder von Keith Power (Warframe-Veteran). Für Update 1.4 wurden maritime Instrumente wie die Drehleier und schwere Trommeln genutzt, was eine unfassbare Atmosphäre erzeugt.
- Easter Eggs: Wer genau hinsieht, findet an der Küste Wracks, die frappierend an Schiffe aus der alten Erden-Historie erinnern – ein kleiner Wink an die Lore-Jäger.
Mein Fazit: Digital Extremes macht es wieder!
Soulframe Update 1.4 ist kein klassisches Piratenspiel, aber es nutzt die Mechaniken, die wir an Bounty Bay Online oder Black Flag geliebt haben, um seine Welt zu erweitern. Wer die Qualität von Warframe kennt, weiß: Das hier ist erst der Anfang. DE baut hier kein schnelles «Cash-Grab»-Game, sondern ein neues Zuhause für uns Spieler.
Ich ziehe meinen Hut (oder eher mein Kopftuch): Die Segel sind gesetzt, auch in der Welt der Geister!

